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Loyalty-Software für die Hotellerie: Der umfassende Leitfaden für Lösungen zur Gästebindung

Erfahren Sie, wie Loyalty-Software die Gästebindung und das Engagement Ihrer Gäste in der Hotellerie steigern kann. Lesen Sie den Artikel und heben Sie das Gästeerlebnis auf ein neues Niveau!

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MVG Editorial Team
Loyalty Software Hospitality: Boost Guest Engagement and Retention

Einleitung

Loyalty-Software für die Hotellerie steht für einen grundlegenden Wandel in der Art und Weise, wie Hotels, Resorts, Restaurants und andere gastorientierte Betriebe nachhaltiges Umsatzwachstum erzielen. Im Gegensatz zu Kundenbindungsprogrammen im Einzelhandel, die hauptsächlich die Kaufhäufigkeit erfassen, muss Hospitality-Loyalty-Software komplexe Verhaltensmuster analysieren, die den tatsächlichen Geschäftserfolg beeinflussen. Dazu gehören die bevorzugten Buchungskanäle, die Aufenthaltsdauer, Zusatzumsätze in Restaurants, Bars oder Spa-Bereichen, das Empfehlungsverhalten sowie der Zeitpunkt wiederkehrender Besuche.

Diese spezialisierte Technologie hat sich entwickelt, weil herkömmliche Loyalty-Plattformen den Anforderungen der Hotellerie nicht gerecht werden. Sie verlangen häufig den Download einer App, setzen umfangreiche IT-Ressourcen für die Implementierung voraus und belohnen Verhaltensweisen, die kaum Einfluss auf den tatsächlichen Umsatz von Hotels oder Gastronomiebetrieben haben.

Dieser Leitfaden zeigt, was Betreiber von Hospitality-Betrieben über Loyalty-Software wissen sollten, die speziell für gastorientierte Geschäftsmodelle entwickelt wurde. Ausgenommen sind komplexe, unternehmensweite Punktesysteme nach dem Vorbild großer Fluggesellschaften, deren Einführung oft mehrere Jahre dauert. Stattdessen konzentriert sich dieser Artikel auf Lösungen, die den operativen Alltag von Hotels, Restaurants, Resorts, Golfclubs, Yachtclubs und anderen Hospitality-Betrieben unterstützen – dort, wo Rezeption, Service und Marketing die Gästebindung steuern und keine eigene IT-Abteilung erforderlich sein sollte.

Die Zielgruppe dieses Leitfadens umfasst Hotelmanager, die den Anteil der Direktbuchungen erhöhen möchten, Restaurantbesitzer, die mehr Stammgäste gewinnen wollen, Resort-Betreiber, die ihre Abhängigkeit von Online-Reiseportalen (OTAs) reduzieren möchten, sowie Marketingverantwortliche, die messbare Ergebnisse bei der Gästebindung erzielen müssen. Moderne CRM- und Loyalty-Lösungen unterstützen Hospitality-Unternehmen dabei, Gästedaten intelligent zu nutzen, personalisierte Erlebnisse zu schaffen und langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen.

Eine Hospitality-Loyalty-Software wie MyVIPGuest wurde speziell für Buchungsverhalten, Aufenthaltsmuster und Empfehlungsprogramme entwickelt. Gäste müssen keine App installieren, die Lösung kann vollständig im eigenen Markenauftritt (White Label) betrieben werden und bietet branchenspezifische Workflows, die genau jene Aktivitäten belohnen, die den größten Einfluss auf den Umsatz haben. Zu den wichtigsten Funktionen gehören die nahtlose Integration in bestehende Systeme, Echtzeit-Analysen sowie die Möglichkeit, das Gästeerlebnis an jedem Berührungspunkt zu personalisieren. Exklusive Vorteile innerhalb des Loyalty-Programms fördern zudem gezielt mehr Direktbuchungen.

Nach der Lektüre dieses Leitfadens erfahren Sie:

  • warum sich Loyalty-Programme in der Hotellerie grundlegend von Kundenbindungsprogrammen im Einzelhandel unterscheiden – sowohl hinsichtlich ihrer Funktionsweise als auch ihres Einflusses auf den Umsatz,
  • welche drei Kategorien von Loyalty-Lösungen es gibt und welche am besten zu Ihrem Betrieb passt,
  • nach welchen Kriterien Hospitality-Unternehmen Loyalty-Software bewerten sollten – mit Fokus auf Gästeerlebnis, einfache Prozesse und wirtschaftlichen Nutzen,
  • welche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Einführung erfüllt sein sollten und wie sich diese optimal an saisonale Geschäftszyklen anpassen lässt,
  • sowie wie Sie den Erfolg Ihrer Loyalty-Strategie anhand hospitality-spezifischer Kennzahlen wie Direktbuchungsquote, Wiederkehrrate und Empfehlungsumsatz messen können.

Grundlagen von Hospitality-Loyalty-Software verstehen

Hospitality-Loyalty-Software ist eine speziell für die Gästebindung entwickelte Technologie, die auf Unternehmen zugeschnitten ist, deren Umsatz vor allem durch Buchungen, Aufenthalte und Ausgaben vor Ort entsteht – und nicht durch einzelne Produktkäufe. Dieser Unterschied ist entscheidend, denn das Verhalten von Gästen in der Hotellerie folgt Mustern, die herkömmliche Loyalty-Systeme nicht erfassen können.

So hat beispielsweise ein Hotelgast, der direkt über die Hotelwebsite bucht, einen deutlich höheren Deckungsbeitrag als ein Gast, der über eine Online Travel Agency (OTA) reserviert. Ein Restaurantgast, der bereits nach zwei Wochen wiederkommt, benötigt eine andere Ansprache als jemand, der erst nach zwei Monaten zurückkehrt. Und ein Resortgast, der drei Freunde erfolgreich weiterempfiehlt, besitzt einen wesentlich höheren Customer Lifetime Value als ein Gast, der lediglich Treuepunkte sammelt.

Ein erfolgreiches Loyalty-Management in der Hotellerie muss deshalb das Verhalten der Gäste über sämtliche Kontaktpunkte hinweg erfassen und belohnen – etwa über das Kassensystem (POS), mobile Anwendungen oder Online-Plattformen. Nur so lässt sich entlang der gesamten Customer Journey ein nahtloses, personalisiertes Gästeerlebnis schaffen.

Warum sich Hospitality-Loyalty grundlegend vom Einzelhandel unterscheidet

Der entscheidende Unterschied zwischen Kundenbindungsprogrammen im Einzelhandel und in der Hotellerie liegt darin, welche Verhaltensweisen tatsächlich Umsatz generieren.

Im Einzelhandel basiert Kundenloyalität häufig auf wiederholten Käufen kleinerer Produkte – beispielsweise über Stempelkarten, Bonuspunkte oder Cashback-Systeme.

In der Hotellerie zeigt sich Gästebindung dagegen auf ganz andere Weise. Relevante Faktoren sind unter anderem:

  • die Wahl des Buchungskanals (Direktbuchung oder OTA),
  • die Aufenthaltsdauer,
  • der gesamte Umsatz pro Gast inklusive Zimmer, Restaurant, Bar und Spa,
  • die Häufigkeit wiederkehrender Besuche,
  • sowie aktive Empfehlungen an Freunde, Familie oder Geschäftspartner.

Moderne Loyalty-Strategien nutzen CRM-Daten und Analysen, um Belohnungen und Kommunikation entlang der gesamten Customer Journey zu personalisieren. Dadurch werden Gäste gezielt motiviert, wertschöpfende Verhaltensweisen zu wiederholen, während gleichzeitig die Zufriedenheit und langfristige Bindung steigen.

Ein Loyalty-System, das diese spezifischen Verhaltensmuster nicht erfassen und belohnen kann, wird die wirtschaftlichen Ziele von Hotels, Resorts oder Restaurants kaum erreichen. Nur eine speziell für die Hospitality-Branche entwickelte Lösung schafft die Grundlage für mehr Direktbuchungen, höhere Gästeausgaben, stärkere Kundenbindung und nachhaltiges Umsatzwachstum.

Integration in das Gästeerlebnis

Ein Loyalty-Programm ohne App hat sich inzwischen als entscheidender Erfolgsfaktor in der Hotellerie etabliert. Immer mehr Gäste möchten für einzelne Hotels oder Restaurants keine zusätzliche App herunterladen. Studien aus der Gastronomie belegen den Erfolg app-freier Kundenbindungsprogramme eindrucksvoll: Die Restaurantgruppe Bottleneck Management mit 13 Standorten verzeichnete innerhalb von 90 Tagen nach der Umstellung auf ein QR-Code-basiertes Loyalty-Programm einen monatlichen Anstieg der Neuanmeldungen um 200 %. Gleichzeitig erzielten die Mitglieder des Bonusprogramms einen zusätzlichen Umsatz von 335.000 US-Dollar.

Der Grund dafür ist einfach: Jeder zusätzliche Schritt – insbesondere der Download einer App – erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Gäste den Anmeldeprozess abbrechen. Genau in den entscheidenden Momenten der Customer Journey, wie beim Check-in, beim ersten Besuch oder während des Buchungsvorgangs, darf es keine unnötigen Hürden geben.

White-Label-Loyalty stärkt das Vertrauen in Ihre Marke

Ein weiterer wesentlicher Erfolgsfaktor ist eine White-Label-Lösung, bei der das gesamte Loyalty-Programm vollständig unter der eigenen Marke betrieben wird. Logo, Domain, Farben und Kommunikation entsprechen dabei zu 100 % dem Corporate Design des Unternehmens – ohne sichtbare Hinweise auf einen Drittanbieter.

Gerade in der Hotellerie basiert Vertrauen auf einem konsistenten Markenerlebnis über sämtliche Kontaktpunkte hinweg. Erscheint innerhalb des Loyalty-Programms plötzlich das Branding eines externen Anbieters, wirkt dieses schnell wie ein fremdes Marketinginstrument anstatt wie ein natürlicher Bestandteil der Beziehung zwischen Gast und Betrieb.

MyVIPGuest wurde deshalb als vollständig White-Label-fähige Plattform entwickelt. Für den Gast bleibt die gesamte Loyalty-Erfahrung jederzeit innerhalb Ihrer Marke – die Bezeichnung MyVIPGuest erscheint für Endkunden an keiner Stelle.

Darüber hinaus steigern personalisierte Vorteile wie Bonuspunkte, Mitgliedsstufen (Tiers), exklusive Angebote oder Upgrades nicht nur die Kundenbindung, sondern verbessern gleichzeitig das gesamte Gästeerlebnis über alle Kontaktpunkte hinweg.

Belohnungen für Verhalten, das tatsächlich Umsatz generiert

Der größte Unterschied zwischen einer speziell für die Hotellerie entwickelten Loyalty-Lösung und einer allgemeinen Kundenbindungsplattform liegt darin, welches Verhalten belohnt wird.

Während viele herkömmliche Systeme Aktivitäten wie das Öffnen einer App oder das Folgen in sozialen Medien honorieren, konzentriert sich Hospitality-Loyalty-Software auf Maßnahmen mit direktem wirtschaftlichem Nutzen. Dazu gehören unter anderem:

  • Direktbuchungen anstelle von OTA-Reservierungen,
  • die Anzahl der gebuchten Übernachtungen,
  • der Gesamtumsatz während des Aufenthalts – beispielsweise für Zimmer, Restaurant, Bar oder Spa,
  • erfolgreiche Weiterempfehlungen,
  • sowie das Verfassen von Gästebewertungen.

Dieser verhaltensbasierte Ansatz sorgt dafür, dass Gäste nicht nur häufiger zurückkehren, sondern auch weniger preissensibel werden. Sie schätzen die individuellen Vorteile und personalisierten Erlebnisse, die sie durch ihre langfristige Beziehung zum Unternehmen erhalten. Das Ergebnis sind höhere Direktumsätze, eine stärkere Gästebindung und ein nachhaltig wachsender Customer Lifetime Value.

Operative Prozesse und effiziente Arbeitsabläufe

Ob ein Loyalty-Programm im Alltag tatsächlich erfolgreich eingesetzt wird oder nach kurzer Zeit ungenutzt bleibt, hängt maßgeblich von seinen operativen Workflows ab. In Hotels und anderen Hospitality-Betrieben ist es weder praktikabel noch wirtschaftlich, jede Gutscheinfreigabe oder Anpassung von Prämien über die IT-Abteilung abzuwickeln. Mitarbeitende an der Rezeption benötigen sofortigen Zugriff auf Gästeinformationen, das Marketing muss Kampagnen eigenständig steuern können und die Verantwortlichen in Restaurant, Bar oder Spa müssen jederzeit den Einlösestatus von Prämien einsehen können.

MyVIPGuest wurde genau für diese Anforderungen entwickelt. Die Plattform bietet eine intuitive Benutzeroberfläche, die speziell auf die Arbeitsabläufe in der Hotellerie abgestimmt ist und sich ohne technisches Fachwissen bedienen lässt.

Nahtlose Integration in PMS-, POS- und CRM-Systeme

Eine moderne Hospitality-Loyalty-Lösung sollte sich in Echtzeit mit den bestehenden Systemen eines Betriebs verbinden. Durch die Integration in PMS-, POS- und CRM-Systeme werden Gästedaten automatisch synchronisiert und Loyalty-Informationen sofort verfügbar.

Beim Check-in kann die Rezeption beispielsweise auf einen Blick erkennen:

  • den aktuellen Loyalty-Status des Gastes,
  • verfügbare Prämien und Gutscheine,
  • sowie individuelle Hinweise für einen personalisierten Service.

Ebenso werden beim Bezahlen im Restaurant oder an der Bar über das Kassensystem (POS) automatisch Punkte gutgeschrieben oder Prämien eingelöst – ganz ohne manuelle Eingaben.

Diese Automatisierung reduziert den Arbeitsaufwand für die Mitarbeitenden erheblich, minimiert Fehler und sorgt gleichzeitig dafür, dass Gäste ihre Vorteile unmittelbar erleben. Eine vollständig integrierte Systemlandschaft mit PMS, POS und CRM gewährleistet einen reibungslosen Datenfluss über sämtliche Kontaktpunkte hinweg und ermöglicht ein konsistentes, personalisiertes Gästeerlebnis.

MyVIPGuest lässt sich über vorgefertigte Schnittstellen nahtlos mit führenden Hospitality-Systemen wie Oracle Opera, Cloudbeds, Protel und weiteren etablierten Lösungen verbinden.

Schnelle Einführung statt monatelanger IT-Projekte

Gerade in der Hotellerie spielt der Zeitpunkt der Einführung eine entscheidende Rolle. Saisonbetriebe können es sich nicht leisten, monatelang auf die Implementierung eines Loyalty-Programms zu warten. Ein Skigebiet profitiert nur dann von einem neuen Kundenbindungsprogramm, wenn dieses bereits vor Beginn der Wintersaison einsatzbereit ist. Gleiches gilt für Ferienhotels oder Resorts, deren Hauptgeschäft in den Sommermonaten stattfindet.

Während klassische Enterprise-Lösungen häufig mehrere Monate Implementierungszeit sowie umfangreiche IT-Projekte erfordern, verfolgt MyVIPGuest einen anderen Ansatz. Die Plattform kann innerhalb weniger Tage eingeführt werden – ohne eigene IT-Abteilung und ohne komplexe technische Anpassungen. Dadurch lässt sich das Loyalty-Programm schnell in den operativen Betrieb integrieren und rechtzeitig vor wichtigen Saisonphasen produktiv nutzen.

Darüber hinaus liefern integrierte Echtzeit-Analysen detaillierte Einblicke in die Performance des Loyalty-Programms. Betreiber können jederzeit nachvollziehen, welche Maßnahmen die höchste Wirkung erzielen, die Gästeinteraktion gezielt optimieren und den Erfolg ihrer Kundenbindungsstrategie anhand aussagekräftiger Kennzahlen messen. So wird aus einem Loyalty-Programm ein messbarer Beitrag zu Umsatzwachstum und langfristiger Gästebindung.

Arten von Loyalty-Lösungen für die Hotellerie

Wer die verschiedenen Kategorien von Loyalty-Lösungen kennt, vermeidet einen der häufigsten Fehler bei der Softwareauswahl: den Einsatz einer Plattform, die für ein völlig anderes Geschäftsmodell entwickelt wurde. Jede Lösung bringt unterschiedliche Vor- und Nachteile hinsichtlich Funktionsumfang, Komplexität und Eignung für gastorientierte Unternehmen mit sich.

Besonders Hospitality-spezifische Funktionen wie professionelles Loyalty-Management, personalisierte Gästeansprache und aussagekräftige Analysen unterscheiden spezialisierte Lösungen von allgemeinen Kundenbindungsplattformen. Sie ermöglichen es Hotels, Restaurants und Resorts, individuelle Gästeerlebnisse zu schaffen und die Kundenbindung nachhaltig zu steigern.

Enterprise-Loyalty-Plattformen

Enterprise-Loyalty-Systeme richten sich in erster Linie an internationale Hotelketten und große Resortgruppen. Sie unterstützen markenübergreifende Punktesysteme, mehrstufige Statusprogramme sowie die Integration in komplexe Revenue-Management-Systeme.

Häufig sind diese Lösungen Bestandteil umfangreicher PMS-Plattformen wie Oracle Opera Cloud. Sie bieten nahezu unbegrenzte Anpassungsmöglichkeiten und leistungsfähige Regelwerke für den Betrieb mehrerer Hotels und Marken innerhalb eines gemeinsamen Loyalty-Programms. Darüber hinaus integrieren sie sich tief in bestehende IT-Landschaften und arbeiten mit CRM-, POS- und Revenue-Management-Systemen zusammen.

Vorteile

  • Umfangreiche Individualisierungsmöglichkeiten
  • Mehrmarken- und Multi-Property-Unterstützung
  • Komplexe Status- und Bonusprogramme
  • Tiefe Integration in bestehende Unternehmenssysteme

Nachteile

Diese Leistungsfähigkeit bringt jedoch erhebliche Herausforderungen mit sich:

  • Implementierungszeiten von meist drei bis sechs Monaten
  • hohe monatliche Lizenzkosten sowie zusätzliche Entwicklungskosten
  • laufender Betrieb durch interne oder externe IT-Spezialisten erforderlich

Auch aus Sicht des Gastes sind Enterprise-Lösungen nicht immer optimal. Viele Systeme setzen für den vollständigen Funktionsumfang eine mobile App voraus. Dieser zusätzliche Schritt erschwert die Teilnahme am Loyalty-Programm und steht im Widerspruch zum heutigen Nutzerverhalten vieler Gäste.

Ein weiterer Nachteil besteht in den häufig eingeschränkten White-Label-Möglichkeiten. Gäste sehen oftmals Standardoberflächen oder das Branding des Softwareanbieters, wodurch das Markenerlebnis des Hotels unterbrochen wird.

Für unabhängige Hotels, Boutique-Hotels oder einzelne Restaurants verursachen Enterprise-Plattformen daher häufig mehr organisatorischen Aufwand als tatsächlichen Mehrwert.


Einfache POS-integrierte Loyalty-Systeme

Eine zweite Kategorie bilden einfache Bonusprogramme, die direkt in Kassensysteme (POS) oder Zahlungsplattformen integriert sind. Diese Lösungen lassen sich schnell einführen und verursachen vergleichsweise geringe Kosten.

Sie eignen sich insbesondere für Schnellrestaurants, Cafés oder Bäckereien, bei denen Kundenbindung hauptsächlich über wiederkehrende Einkäufe funktioniert – beispielsweise durch digitale Stempelkarten oder Rabatte nach einer bestimmten Anzahl von Besuchen.

Grenzen dieser Systeme

Für Hotels, Resorts oder Full-Service-Restaurants reichen diese Lösungen jedoch meist nicht aus.

Sie können beispielsweise nicht:

  • zwischen Direktbuchungen und OTA-Buchungen unterscheiden,
  • Übernachtungen als Loyalitätskriterium erfassen,
  • Empfehlungsprogramme verwalten,
  • den Umsatz verschiedener Hotelbereiche zusammenführen,
  • oder den Customer Lifetime Value eines Gastes berechnen.

Auch die Auswertungen beschränken sich meist auf Kennzahlen wie Besuchshäufigkeit oder Umsatz pro Transaktion. Eine Analyse des tatsächlichen Beitrags des Loyalty-Programms zum Unternehmenserfolg findet in der Regel nicht statt.

Für Hospitality-Unternehmen, deren Profitabilität von Buchungsverhalten, Zusatzumsätzen und Weiterempfehlungen abhängt, sind POS-basierte Lösungen deshalb nur eingeschränkt geeignet.


Hospitality-spezifische Loyalty-Plattformen

Die dritte Kategorie umfasst Lösungen, die speziell für gastorientierte Unternehmen entwickelt wurden. Plattformen wie MyVIPGuest orientieren sich an den tatsächlichen Abläufen der Hotellerie und Gastronomie und bieten genau jene Funktionen, die Betriebe im Alltag benötigen.

Dazu gehören unter anderem:

  • Belohnungen für Direktbuchungen anstelle von OTA-Reservierungen,
  • Prämien auf Basis der Anzahl der Übernachtungen,
  • Empfehlungsprogramme für Freunde und Geschäftspartner,
  • Integration von Gästebewertungen in das Loyalty-Konzept,
  • sowie personalisierte Kampagnen zur Steigerung der Gästebindung.

Anstatt lediglich Punkte zu sammeln, fördern diese Systeme gezielt Verhaltensweisen, die den wirtschaftlichen Erfolg des Betriebs steigern und gleichzeitig die Kundenbindung stärken.

MyVIPGuest als Hospitality-First-Lösung

MyVIPGuest kombiniert Loyalty-Management, CRM und Gästekommunikation in einer vollständig White-Label-fähigen Plattform.

Belohnt werden genau die Aktivitäten, die für Hospitality-Unternehmen entscheidend sind:

  • Buchungen,
  • Aufenthalte,
  • Besuche,
  • Umsätze,
  • Empfehlungen,
  • sowie Interaktionen in sozialen Medien.

Dabei müssen Gäste keine App installieren und Betreiber benötigen keine eigene IT-Abteilung. Zielgerichtete Kampagnen und personalisierte Belohnungen fördern wiederkehrende Besuche und steigern die Ausgaben der Gäste.

Studien zeigen, dass Mitglieder von Loyalty-Programmen durchschnittlich bis zu 18 % mehr ausgeben als Nicht-Mitglieder und ihre Einkäufe häufig erweitern, um bestimmte Prämienstufen zu erreichen. Moderne Loyalty-Plattformen können Millionen von Nutzern verwalten und leisten einen messbaren Beitrag zu Umsatzwachstum und langfristiger Kundenbindung.

Ein weiterer Vorteil liegt in der schnellen Einführung: Während klassische Enterprise-Lösungen oft mehrere Monate benötigen, lässt sich eine Hospitality-First-Plattform wie MyVIPGuest innerhalb weniger Tage implementieren, da sie speziell für die operativen Anforderungen der Hospitality-Branche entwickelt wurde.

Warum entscheidet die Implementierung über den Erfolg?

In der Hotellerie entstehen Loyalitätsentscheidungen innerhalb weniger Augenblicke – beim Check-in, während der Buchung oder beim Bezahlen. Gäste möchten keine zusätzliche App herunterladen oder aufwendig ein neues Benutzerkonto anlegen.

Gleichzeitig arbeiten Hospitality-Unternehmen in saisonalen Zyklen und sind häufig von Personalwechseln betroffen. Deshalb benötigen sie Lösungen, die schnell eingeführt werden können und intuitiv bedienbar sind.

Zu den heute am häufigsten eingesetzten Loyalty-Modellen gehören:

  • Punktebasierte Programme
  • Mehrstufige Mitgliedschaftsprogramme (Tier-Systeme)
  • Abonnement- bzw. Membership-Modelle
  • Empfehlungsprogramme (Referral-Programme)

Die Wahl der passenden Lösung hängt letztlich davon ab, welche Geschäftsziele verfolgt werden und welche Art von Gästeverhalten gezielt gefördert werden soll. Hospitality-spezifische Plattformen bieten hierfür die größte Flexibilität und den höchsten praktischen Nutzen im täglichen Betrieb.

Einführung von Loyalty-Software in Hospitality-Betrieben

Die erfolgreiche Einführung einer Loyalty-Software beginnt mit der Auswahl einer Lösung, die den tatsächlichen Anforderungen der Hospitality-Branche entspricht. Nicht jede Plattform eignet sich gleichermaßen für Hotels, Restaurants oder Resorts. Deshalb sollte die Bewertung anhand klar definierter Kriterien erfolgen, die den operativen Alltag und die Erwartungen der Gäste widerspiegeln.

Die wichtigsten Auswahlkriterien sollten in folgender Reihenfolge bewertet werden:

1. Passendes Gästeerlebnis

Entspricht die Lösung dem tatsächlichen Verhalten Ihrer Gäste?

Die erfolgreichsten Loyalty-Programme funktionieren heute ohne App-Download. QR-Codes, webbasierter Zugang und digitale Wallet-Lösungen ermöglichen eine schnelle und unkomplizierte Teilnahme, ohne zusätzliche Hürden für den Gast.

2. Einfache Bedienung im Tagesgeschäft

Kann Ihr Rezeptions- und Marketingteam das System eigenständig verwalten?

Eine moderne Loyalty-Lösung sollte ohne Unterstützung einer IT-Abteilung bedienbar sein und den Mitarbeitenden intuitive Werkzeuge für die tägliche Arbeit bieten.

3. Branchenspezifische Funktionen

Unterstützt die Software die typischen Prozesse der Hotellerie?

Dazu gehören beispielsweise:

  • Belohnungen für Direktbuchungen,
  • Anreize zur Umgehung von OTA-Buchungen,
  • Empfehlungsprogramme,
  • Aufenthaltsprämien,
  • sowie hospitality-spezifische Workflows.

4. Wirtschaftlicher Nutzen

Verbessert das Loyalty-Programm tatsächlich die Geschäftsergebnisse?

Entscheidend sind Kennzahlen wie:

  • mehr wiederkehrende Gäste,
  • höhere Ausgaben pro Aufenthalt,
  • mehr Direktbuchungen,
  • höhere Empfehlungsraten,

und nicht lediglich allgemeine Interaktions- oder Engagement-Werte.

5. Technische Anforderungen

Ebenso wichtig sind die technischen Voraussetzungen:

  • Integration in PMS-, POS- und CRM-Systeme,
  • kurze Implementierungszeit,
  • White-Label-Fähigkeit,
  • sowie einfache Erweiterbarkeit.

Besonders wertvoll ist eine Loyalty-Plattform, die sich nahtlos in bestehende CRM- und Hospitality-Systeme integriert. Dadurch werden sämtliche Gästedaten zentral zusammengeführt und alle Kontaktpunkte – vom Kassensystem über mobile Anwendungen bis hin zur Buchungsplattform – miteinander verbunden. Das schafft sowohl für Gäste als auch für Mitarbeitende ein konsistentes und personalisiertes Erlebnis.


Vorgehensmodell für eine erfolgreiche Implementierung

Wenn ein Hospitality-Unternehmen erstmals ein Loyalty-Programm einführt oder bestehende manuelle Prozesse ersetzt, empfiehlt sich ein strukturierter Implementierungsprozess.

1. Analyse des Gästeverhaltens und Segmentierung

Im ersten Schritt sollten vorhandene Gästedaten analysiert werden. Dazu gehören beispielsweise:

  • bisherige Aufenthalte,
  • Verteilung der Buchungskanäle,
  • Umsatzverteilung zwischen Zimmer, Restaurant, Bar und Spa,
  • bestehende Empfehlungen,
  • sowie Bewertungen.

Anschließend werden jene Gästesegmente identifiziert, die den höchsten Customer Lifetime Value besitzen und besonders häufig wiederkehren.

Eine intelligente Kundensegmentierung ermöglicht anschließend zielgerichtete Marketingkampagnen für unterschiedliche Gästegruppen. CRM-Systeme unterstützen dabei, die gesamte Customer Journey abzubilden und jedem Gast personalisierte Angebote zum passenden Zeitpunkt bereitzustellen.


2. Entwicklung der Belohnungsstruktur

Im nächsten Schritt wird festgelegt, welche Verhaltensweisen belohnt werden sollen.

Sinnvolle Kriterien sind beispielsweise:

  • Direktbuchungen statt OTA-Reservierungen,
  • längere Aufenthalte,
  • höherer Gesamtumsatz pro Gast,
  • erfolgreiche Weiterempfehlungen,
  • abgegebene Gästebewertungen.

Ebenso werden die Regeln für das Sammeln von Punkten, Bonusstufen, Gutscheinwerte sowie deren Gültigkeitsdauer definiert.

Mehrstufige Loyalty-Programme (Tier-Systeme) motivieren Gäste zusätzlich, häufiger zurückzukehren, um höhere Statusstufen und exklusive Vorteile zu erreichen.

Ein modernes Loyalty-Management kann darüber hinaus automatisch sogenannte Win-back-Kampagnen starten und Gäste ansprechen, deren Wiederkehrwahrscheinlichkeit sinkt. Dadurch lassen sich Marketingbudgets deutlich effizienter einsetzen als mit breit gestreuter Werbung.


3. Integration in bestehende Systeme

Damit das Loyalty-Programm reibungslos funktioniert, muss es mit den vorhandenen Hospitality-Systemen verbunden werden.

Dazu gehören insbesondere:

  • das PMS zur Erfassung von Aufenthalten und Zimmerumsätzen,
  • das POS-System zur Erfassung von Restaurant-, Bar- oder Spa-Umsätzen,
  • sowie das CRM zur zentralen Verwaltung aller Gästedaten.

Ein zentrales Gästeprofil stellt sicher, dass sämtliche Loyalty-Aktivitäten einer einzigen Identität zugeordnet werden. Dadurch erhalten Mitarbeitende an jedem Kontaktpunkt sofort Zugriff auf relevante Informationen und können Gäste individuell betreuen.

MyVIPGuest beschleunigt diesen Prozess durch vorgefertigte Integrationen mit führenden Hospitality-Systemen wie Opera, Cloudbeds, Protel und weiteren etablierten Lösungen.


4. Schulung der Mitarbeitenden

Der Erfolg eines Loyalty-Programms hängt wesentlich davon ab, wie gut die Mitarbeitenden damit arbeiten können.

Deshalb sollten alle relevanten Teams gezielt geschult werden:

Rezeption

  • Registrierung neuer Mitglieder per QR-Code
  • Anzeige verfügbarer Prämien beim Check-in
  • Einlösung von Gutscheinen

Restaurant-, Bar- und Spa-Team

  • Erkennung von Loyalty-Mitgliedern
  • Einlösung bereichsspezifischer Prämien
  • Betreuung wiederkehrender Gäste

Marketing

  • Erstellung neuer Kampagnen
  • Zielgruppensegmentierung
  • Erfolgskontrolle und Reporting

Das gesamte Loyalty-Programm sollte von den operativen Teams selbstständig verwaltet werden können – ohne laufende Unterstützung durch die IT-Abteilung.


5. Erfolgsmessung definieren

Bereits vor dem Start sollten die wichtigsten Ausgangswerte dokumentiert werden.

Dazu zählen unter anderem:

  • aktuelle Wiederbuchungsrate,
  • Anteil der Direktbuchungen,
  • durchschnittlicher Umsatz pro Gast,
  • Kosten der Neukundengewinnung.

Nach der Einführung werden zusätzlich loyalty-spezifische Kennzahlen überwacht, beispielsweise:

  • Anzahl neuer Programmmitglieder,
  • Einlösungsquote von Prämien,
  • Anzahl erfolgreicher Empfehlungen,
  • Umsatzentwicklung von Mitgliedern gegenüber Nicht-Mitgliedern.

Diese Kennzahlen ermöglichen es, den wirtschaftlichen Erfolg des Loyalty-Programms transparent zu messen und kontinuierlich zu optimieren.

Vergleich verschiedener Loyalty-Plattformen für die Hotellerie

Die Wahl der richtigen Loyalty-Lösung hängt maßgeblich von den Anforderungen Ihres Betriebs ab. Enterprise-Systeme, einfache POS-Lösungen und speziell für die Hospitality-Branche entwickelte Plattformen unterscheiden sich deutlich hinsichtlich Funktionsumfang, Implementierungsaufwand und Nutzen im täglichen Betrieb.

KriteriumEnterprise-SystemePOS-integrierte LösungenHospitality-First-Plattformen (z. B. MyVIPGuest)

Zugang für Gäste

App-Download und Webzugriff erforderlich; der volle Funktionsumfang steht meist nur über die mobile App zur Verfügung

Web- oder POS-basierter Zugriff; nur eingeschränkte Unterstützung für QR-Codes oder Mobile Wallets

Keine App erforderlich – Teilnahme per QR-Code, Webbrowser oder bestehender Marken-App, vollständig im eigenen Markenauftritt

Markenauftritt (White Label)

Teilweise White-Label-fähig; häufig standardisierte Oberflächen mit sichtbarem Drittanbieter-Branding

Begrenzte Individualisierung, meist nur auf Belegen oder einfachen Portalen

Vollständige White-Label-Lösung mit eigener Domain, Logo, Farben und Markenkommunikation – Gäste sehen ausschließlich Ihre Marke

Branchenspezifische Funktionen

Umfangreiche Funktionen wie Statusprogramme, Elite-Vorteile und Revenue-Management-Integration

Einfache Punktevergabe pro Einkauf; keine Aufenthaltslogik, Buchungskanal-Auswertung oder Empfehlungsprogramme

Speziell für die Hotellerie entwickelt: Direktbuchungsprämien, Aufenthaltsbelohnungen, Empfehlungsprogramme, Bewertungsintegration und hospitality-spezifische Workflows

Implementierungszeit

Drei bis sechs Monate mit umfangreicher IT-Beteiligung

Wenige Tage bis Wochen mit geringem Integrationsaufwand

Einsatzbereit innerhalb weniger Tage – ohne eigene IT-Abteilung

Auswertung und Erfolgsmessung

Umfangreiche Dashboards, jedoch oft komplex und schwer auszuwerten

Einfache Berichte über Besuche und Umsätze ohne direkte Erfolgsmessung des Loyalty-Programms

Echtzeit-Analysen zu Direktbuchungen, Wiederkehrraten, Empfehlungsumsätzen, Prämieneinlösungen und Customer Lifetime Value

Wesentliche Merkmale

Leistungsstarkes CRM, umfassendes Loyalty-Management und zahlreiche Integrationen, jedoch komplex und häufig nicht optimal auf Hospitality-Prozesse abgestimmt

Basisfunktionen für Kundenbindung mit eingeschränkten Analyse- und Personalisierungsmöglichkeiten

Modernes Loyalty-Management, detaillierte Analysen, nahtlose Systemintegration und einfache Bedienung – speziell für die Anforderungen der Hospitality-Branche entwickelt

Welche Lösung eignet sich für welchen Betrieb?

Für die meisten Hotels, Resorts und Restaurants steht heute ein unkompliziertes Gästeerlebnis im Mittelpunkt. Wenn Ihre Gäste ohne App teilnehmen sollen und Ihr Team das Loyalty-Programm eigenständig verwalten möchte, sind Hospitality-First-Plattformen die beste Wahl.

Dank Funktionen wie intelligentem Loyalty-Management, personalisierten Belohnungen und aussagekräftigen Echtzeit-Analysen ermöglichen diese Lösungen eine deutlich effektivere Kundenbindung und liefern gleichzeitig messbare Geschäftsergebnisse.

Betreiben Sie hingegen eine internationale Hotelgruppe mit mehreren Marken, einer eigenen IT-Abteilung und entsprechendem Budget, können Enterprise-Systeme trotz ihres höheren Aufwands sinnvoll sein.

Für Schnellrestaurants oder Cafés, bei denen Kundenbindung hauptsächlich über digitale Stempelkarten oder einfache Rabattprogramme erfolgt, reichen POS-integrierte Lösungen häufig aus. Allerdings können sie weder Direktbuchungen fördern noch Empfehlungsprogramme oder Zusatzumsätze erfassen – und damit nicht jene Faktoren, die den wirtschaftlichen Erfolg von Hospitality-Unternehmen maßgeblich bestimmen.

Warum MyVIPGuest?

MyVIPGuest gehört zur Kategorie der Hospitality-First-Plattformen und bietet zahlreiche Vorteile speziell für Hotels, Restaurants, Resorts und andere gastorientierte Unternehmen.

Zu den wichtigsten Funktionen gehören:

  • KI-gestützte Entwicklung individueller Loyalty-Programme,
  • zentrale Verwaltung mehrerer Standorte über ein gemeinsames Dashboard,
  • Integration von Google-Bewertungen zur Verbesserung der Online-Reputation und Sichtbarkeit,
  • vollständig White-Label-fähige Lösung ohne App-Download,
  • schnelle Implementierung ohne IT-Aufwand,
  • sowie umfassende Echtzeit-Analysen zur Erfolgsmessung.

Die bisherigen Ergebnisse sprechen für sich:

  • +27 % mehr Direktbuchungen
  • +40 % höhere Wiederkehrrate in Hotels
  • +35 % höhere Kundenbindungsrate in Restaurants
  • +20 % höherer durchschnittlicher Bestellwert in der Gastronomie
  • +40 % Steigerung des Customer Lifetime Value bei Kunden aus Fashion- und Einzelhandelsunternehmen.

Damit bietet MyVIPGuest eine Lösung, die speziell auf die Anforderungen der Hospitality-Branche zugeschnitten ist und sowohl das Gästeerlebnis als auch den wirtschaftlichen Erfolg nachhaltig verbessert.

Häufige Herausforderungen und bewährte Lösungen

Bei der Einführung eines Loyalty-Programms stehen Hotels, Restaurants und andere Hospitality-Betriebe häufig vor Herausforderungen, die mit herkömmlichen Kundenbindungssystemen nur schwer zu lösen sind. Wer diese typischen Stolpersteine kennt und gezielt adressiert, erhöht nicht nur die Erfolgschancen seines Loyalty-Programms, sondern schafft auch ein personalisiertes Gästeerlebnis, das langfristig zu mehr Kundenzufriedenheit und stärkeren Gästebeziehungen führt.

Geringe Bereitschaft zum App-Download

Eine der größten Hürden moderner Loyalty-Programme ist die geringe Bereitschaft vieler Gäste, für jedes Hotel oder Restaurant eine eigene App zu installieren. Besonders bei einmaligen Hotelaufenthalten oder gelegentlichen Restaurantbesuchen empfinden viele Nutzer einen zusätzlichen App-Download als unnötig.

Die Erfahrungen der Restaurantgruppe Bottleneck Management bestätigen diesen Trend eindrucksvoll: Nachdem die App-Pflicht abgeschafft und die Anmeldung über QR-Codes ermöglicht wurde, stieg die Anzahl der Loyalty-Anmeldungen über einen Zeitraum von 90 Tagen monatlich um 200 %.

Lösung: App-freie Teilnahme per QR-Code und Web

Ein modernes Loyalty-Programm sollte Gästen die Teilnahme so einfach wie möglich machen.

Statt einer App können Gäste beispielsweise:

  • einen QR-Code beim Check-in scannen,
  • sich direkt über die Buchungsbestätigung registrieren,
  • oder ihre Vorteile über eine Mobile Wallet nutzen.

Alle Kontaktpunkte erscheinen dabei vollständig im Corporate Design des Unternehmens.

Mit MyVIPGuest können Gäste Punkte sammeln, Prämien einlösen und am Loyalty-Programm teilnehmen – ganz ohne App-Installation. Gleichzeitig erleben sie das gesamte Programm ausschließlich innerhalb Ihrer Marke.


Komplexe Systemintegrationen

Leistungsstarke PMS-Systeme wie Oracle Opera Cloud bieten umfangreiche Integrationsmöglichkeiten, setzen jedoch häufig individuelle API-Entwicklungen, erfahrene Entwicklerteams und lange Projektlaufzeiten voraus.

Viele Hospitality-Unternehmen verfügen jedoch weder über eigene IT-Abteilungen noch über die Ressourcen für komplexe Integrationsprojekte.

Lösung: Vorgefertigte Schnittstellen

Moderne Hospitality-Plattformen setzen deshalb auf fertige Integrationen.

MyVIPGuest verfügt bereits über vorgefertigte Schnittstellen zu führenden Systemen wie:

  • Oracle Opera,
  • Cloudbeds,
  • Protel,
  • sowie weiteren PMS- und POS-Lösungen.

Dadurch entfällt der Aufwand individueller Softwareentwicklung und Loyalty-Programme können ohne umfangreiche IT-Projekte eingeführt werden.

Für Unternehmen mit speziellen Anforderungen stehen zusätzlich offene APIs zur Verfügung, über die individuelle Frontends oder bestehende Anwendungen angebunden werden können.


Zeitdruck durch saisonale Geschäftsmodelle

Hotels, Resorts und Freizeitbetriebe arbeiten häufig in saisonalen Zyklen. Ein Loyalty-Programm muss deshalb rechtzeitig vor Beginn der Hauptsaison einsatzbereit sein.

Ein Skigebiet kann beispielsweise nicht sechs Monate auf die Einführung eines Enterprise-Systems warten, wenn die Wintersaison bereits in wenigen Wochen beginnt. Gleiches gilt für Ferienhotels oder Strandresorts vor dem Sommergeschäft.

Lösung: Einführung innerhalb weniger Tage

Anstatt monatelanger Implementierungsprojekte setzen moderne Hospitality-Lösungen auf schnelle Inbetriebnahme.

Mit MyVIPGuest kann ein Loyalty-Programm innerhalb weniger Tage gestartet werden. Unternehmen profitieren bereits zur nächsten Hauptsaison von einer höheren Gästebindung und können das Programm anschließend Schritt für Schritt erweitern.


Erfolgsmessung und Nachweis des ROI

Viele klassische Loyalty-Programme liefern zwar Kennzahlen wie Mitgliederzahlen oder gesammelte Punkte, beantworten jedoch nicht die entscheidende Frage:

Welchen wirtschaftlichen Nutzen bringt das Loyalty-Programm tatsächlich?

Für Hospitality-Unternehmen sind deshalb andere Kennzahlen entscheidend:

  • Wie viele zusätzliche Direktbuchungen wurden erzielt?
  • Wie häufig kehren Gäste zurück?
  • Wie viele neue Gäste wurden durch Empfehlungen gewonnen?
  • Welchen zusätzlichen Umsatz erzeugen Loyalty-Mitglieder?

Lösung: Hospitality-spezifische Echtzeit-Analysen

Eine moderne Loyalty-Plattform sollte den Erfolg anhand konkreter Geschäftszahlen messen.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Anteil der Direktbuchungen,
  • Wiederkehrrate der Gäste,
  • Empfehlungsumsätze,
  • Einlösungsquoten von Prämien,
  • sowie der Customer Lifetime Value.

MyVIPGuest stellt diese Kennzahlen in Echtzeit über übersichtliche Dashboards bereit. Dadurch können Betreiber jederzeit nachvollziehen, welchen Beitrag das Loyalty-Programm zum Unternehmenserfolg leistet und ihre Kundenbindungsstrategie kontinuierlich optimieren.

Fazit und nächste Schritte

Eine Loyalty-Software für die Hotellerie entfaltet ihren größten Nutzen dann, wenn sie sich an drei zentralen Faktoren orientiert: am tatsächlichen Verhalten der Gäste, an den täglichen Arbeitsabläufen der Mitarbeitenden und an den Mechanismen, mit denen Hospitality-Unternehmen ihren Umsatz erzielen.

Die Vorteile einer erfolgreichen Gästebindung sind eindeutig belegt. Bestehende Gäste zu halten ist in der Regel deutlich kostengünstiger als neue Kunden zu gewinnen – die Kosten können dabei um das bis zu Siebenfache niedriger sein. Loyale Gäste bleiben durchschnittlich 28 % länger, generieren 30 bis 60 % des gesamten Zimmerumsatzes und geben bis zu 18 % mehr aus als Nicht-Mitglieder. Gleichzeitig sorgt eine datenbasierte Personalisierung dafür, dass sich 73 % der Gäste stärker wertgeschätzt und individuell betreut fühlen. Ein durchdachtes Loyalty-Programm verwandelt Gelegenheitsgäste in Stammgäste, stärkt langfristige Kundenbeziehungen und schafft die Grundlage für nachhaltiges Unternehmenswachstum.

Für Hospitality-Unternehmen stellt sich daher nicht mehr die Frage, ob Kundenbindung wichtig ist – ihr wirtschaftlicher Nutzen ist durch zahlreiche Studien und Praxisbeispiele eindeutig belegt. Entscheidend ist vielmehr, ob das eingesetzte Loyalty-Programm tatsächlich zum Verhalten der eigenen Gäste passt, vom Team ohne IT-Unterstützung verwaltet werden kann und rechtzeitig einsatzbereit ist, um die nächste Saison erfolgreich zu begleiten.

In der Praxis scheitern Loyalty-Programme selten an der Technologie selbst. Viel häufiger liegt das Problem in der fehlenden Akzeptanz und einer unzureichenden Integration in den Betriebsalltag. Gäste möchten keine zusätzliche App herunterladen, Mitarbeitende benötigen einfach zu bedienende Systeme und Betriebe können es sich nicht leisten, monatelang auf die Einführung einer neuen Lösung zu warten.

MyVIPGuest wurde genau für diese Anforderungen entwickelt. Die Plattform orientiert sich an den tatsächlichen Prozessen der Hospitality-Branche – mit QR-Code-Registrierung, direkter Buchungsintegration, Empfehlungsprogrammen und einer vollständig appfreien Nutzung. Dadurch wird Kundenbindung zu einem natürlichen Bestandteil des Gästeerlebnisses und nicht zu einem zusätzlichen Projekt.

Ihre nächsten Schritte

Wenn Sie ein Loyalty-Programm einführen oder optimieren möchten, empfiehlt sich folgendes Vorgehen:

Analysieren Sie Ihre aktuelle Gästebindung

Ermitteln Sie zunächst Ihre wichtigsten Kennzahlen:

  • Wiederbuchungsrate
  • Anteil der Direktbuchungen im Vergleich zu OTA-Buchungen
  • durchschnittlicher Customer Lifetime Value
  • Umsatzverluste durch OTA-Provisionen
  • Potenzial ungenutzter Weiterempfehlungen

So erkennen Sie schnell, an welchen Stellen das größte Verbesserungspotenzial besteht.

Vergleichen Sie Loyalty-Plattformen anhand praxisrelevanter Kriterien

Bewerten Sie mögliche Lösungen nach folgenden Prioritäten:

  1. Gästeerlebnis
  2. Einfache Bedienung im Tagesgeschäft
  3. Hospitality-spezifische Funktionen
  4. Wirtschaftlicher Nutzen
  5. Technische Anforderungen

Lösungen, die einen App-Download, umfangreiche IT-Projekte oder monatelange Implementierungen voraussetzen, sollten nur dann in Betracht gezogen werden, wenn diese Anforderungen tatsächlich zu Ihrer Unternehmensstruktur passen.

Berücksichtigen Sie saisonale Geschäftszyklen

Planen Sie die Einführung Ihres Loyalty-Programms rechtzeitig vor Ihrer wichtigsten Saison.

Ermitteln Sie zunächst Ihre umsatzstärksten Monate und legen Sie anschließend den gewünschten Go-live-Termin fest. Benötigt eine Plattform drei bis sechs Monate bis zur Einführung, scheidet sie für viele saisonabhängige Betriebe bereits aus.

Weiterführende Themen

Für eine erfolgreiche Loyalty-Strategie lohnt sich außerdem die Auseinandersetzung mit folgenden Themen:

  • Best Practices für Loyalty-Programme in verschiedenen Hospitality-Segmenten
  • Datenschutz und DSGVO-konforme Verwaltung von Gästedaten
  • Integration von Loyalty-Software in bestehende PMS-, POS-, CRM- und Buchungssysteme
  • Personalisierte Gästekommunikation und Marketing-Automatisierung
  • Strategien zur Steigerung von Direktbuchungen und Empfehlungen

Zusätzliche Informationen

Benchmarks für Loyalty-Programme in der Hotellerie

Erfahrungen aus der Branche zeigen folgende Ergebnisse bei spezialisierten Hospitality-Lösungen:

  • 25–40 % höhere Wiederkehrraten bei Gästen
  • 27–40 % mehr Direktbuchungen
  • Loyalty-Mitglieder generieren 30–60 % des Zimmerumsatzes
  • Mitglieder von Loyalty-Programmen geben durchschnittlich 18 % mehr aus als Nicht-Mitglieder
  • Empfehlungsprogramme senken nachweislich die Kosten der Neukundengewinnung

Wichtige Aspekte bei der PMS-Integration

Je nach eingesetztem Property-Management-System unterscheiden sich Aufwand und Möglichkeiten erheblich:

  • Oracle Opera Cloud bietet umfangreiche Enterprise-Funktionen, erfordert jedoch häufig individuelle API-Entwicklungen und längere Implementierungszeiten.
  • Cloudbeds verfügt über eine moderne Cloud-Architektur und eignet sich besonders für mittelständische Hospitality-Betriebe.
  • Protel zählt insbesondere im europäischen Markt zu den etablierten Lösungen mit bewährten Integrationsmöglichkeiten.
  • MyVIPGuest stellt für diese und weitere Systeme bereits fertige Schnittstellen bereit, wodurch aufwendige Individualentwicklungen entfallen.

Best Practices für ein optimales Gästeerlebnis

Ein erfolgreiches Loyalty-Programm sollte möglichst einfach und intuitiv nutzbar sein. Bewährt haben sich insbesondere:

  • QR-Codes an der Rezeption, in Gästezimmern und in Buchungsbestätigungen zur schnellen Registrierung.
  • Sofortige Anzeige neu erworbener Prämien unmittelbar nach einer qualifizierenden Buchung oder einem Einkauf.
  • Empfehlungsprogramme, bei denen sowohl der Empfehlende als auch der neu geworbene Gast profitieren.
  • Die Verknüpfung des Loyalty-Programms mit Google-Bewertungen, um die Online-Reputation und die Sichtbarkeit in Suchmaschinen nachhaltig zu verbessern.

Durch die zentrale Erfassung von Gästedaten und Präferenzen mit einer modernen Hospitality-Loyalty-Software können Hotels, Restaurants und Resorts ihre Abhängigkeit von teuren Maßnahmen zur Neukundengewinnung deutlich reduzieren. Gleichzeitig fördern sie mehr Direktbuchungen, steigern die Wiederkehrrate ihrer Gäste und schaffen die Grundlage für langfristiges, profitables Wachstum.